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AutoerotikMarc Krebs mag Musik ganz gut - von Barry White bis Frank Zappa. Eine Zeitlang ernährte er sich gar von der Musik, was man ihm auch angesehen hat: So dünn und abgebrannt wie er herumlief. Heute hat sich das geändert. Die Musik ernährt ihn tatsächlich. Als Autor befasst er sich seit seinem siebten Lebensjahr (1997) mit Platten, Konzerten, Künstlern, Kolumnen - kurz: mit dem Phänomen Pop. Publiziert werden Texte von ihm überall dort, wos Knete gibt. Früher warens Toaster, Ernst/Tagi, Music Scene (alle selig), Mittelland Zeitung, St. Galler Tagblatt und DU. Heute arbeitet er als Kulturredaktor für die Basler Zeitung und schreibt nebenbei Kolumnen fürs Strassenmagazin Surprise. Die Einsamkeit des Schreibens erträgt er nur, weil er immer wieder ausbrechen und das Bad in der Menge geniessen kann. Das zweigeteilte Herz des bekennenden Zwillings schlägt auch für die Bühne. Und er schlägt zurück. Als Schlagzeuger. Früher in Bands wie Taïno oder The Disco Experience sowie als DJ. Heute in Formationen wie Andy White (www.andywhite.com), Wilde (www.wildemusic.ch) sowie Vetter'n'Wirtschaft (www.gabrielvetter.ch). Ab und an vereint er seine Interessen und tritt mit musikalischen Lesungen auf. 2003 führte ihn eine dreiwöchige Tournee an der Seite von Sibylle Berg durch Deutschland und die Schweiz. 2004 feierte er im Rahmen des Literaturfestivals Basel mit der Moderatorin Mona Vetsch «Eine Art Weltpremiere». Das Duo las Kolumnen, Gedichte und Reportagen, manche mit Bezug zu ihrer Herkunft. Wurden sie doch zwischen Zuckerrüben und Apfelbäumen im Kanton Thurgau gezeugt. 2005 bestritt Marc Krebs mit Gabriel Vetter, dem Poetry-Slam-Europameister 2004, das Programm «Da läuft doch was zwischen Kliby & Caroline». Für Begeisterung sorgten die beiden nicht nur mit ihren Textbeiträgen, sondern auch mit ihren Blockflötensoli und Tischbombendrohungen. 2006 froite sich Marc Krebs, dass er Gabriel Vetter nach Wien begleiten durfte. So nah am Balkan war er noch nie. Anlass war die Verleihung des Kabarettpreises Salzburger Stier, der Gabriel Vetter (24) schon vor Jahren zugestanden wäre. Zusammen mit den Musikern Martin Beck (elektrische Mandoline) und Christoph Lenz (Kontrabass) trat Marc Krebs als Schlagzeuger und Effekthascher in Erscheinung. Die Band, die sich «Wirtschaft» nennt, vertonte in Wien die Slam-Poetry von Gabriel Vetter. Das Trio trug Schnurrbärte und das Projekt den Titel: «Vetter'n'Wirtschaft». Ende 2007 wird ein neues Programm bühnenreif sein. 2007 wird Marc Krebs vielleicht ein Buch schreiben. Oder eine Geburtstagskarte. Wer weiss das schon. Fest steht nur: Gewinn schreiben wird er bei seinem Lebensstil weiterhin nicht. Marc Krebs zum Runterholen |
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